Sportmedizinische Untersuchung im MVZ
Eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung kann helfen, die körperliche Belastbarkeit besser einzuschätzen und gesundheitliche Risiken vor sportlicher Aktivität früh zu erkennen. Sie ist sinnvoll für Menschen, die neu mit dem Sport beginnen, nach einer längeren Pause wieder einsteigen oder ihre Belastbarkeit vor Training oder Wettkampf ärztlich prüfen lassen möchten.
Die sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung ist keine kassenärztliche Leistung, sondern eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Untersuchung wird bei uns durch Christian Seefeld durchgeführt. Er verfügt über die entsprechende sportmedizinische Qualifikation und ist in der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention gelistet.
Weitere Informationen zu Leistungen und Kosten finden Sie auf unserer IGeL-Seite.
Ihre sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung – Belastbarkeit einschätzen, Risiken früh erkennen, Training sinnvoll einordnen
Der Anlass
Wann eine Sportmedizinische Untersuchung sinnvoll ist
Eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung ist sinnvoll, wenn vor Beginn oder Wiederaufnahme sportlicher Belastung ärztlich eingeschätzt werden soll, ob gesundheitliche Risiken bestehen und worauf beim Training geachtet werden sollte. Das gilt besonders bei Vorerkrankungen, nach längeren Sportpausen, bei neuen sportlichen Zielen oder wenn eine strukturierte sportmedizinische Einschätzung gewünscht ist.
Das kann zum Beispiel sinnvoll sein bei:
Die Untersuchung
Was bei einer sportmedizinischen Untersuchung gemacht wird
Im Mittelpunkt steht zunächst ein ärztliches Gespräch zu Vorerkrankungen, Beschwerden, Medikamenten, Trainingszielen und bisherigen sportlichen Erfahrungen. Dazu kommt in der Regel eine körperliche Untersuchung.
Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, zum Beispiel:
Welche Bestandteile sinnvoll sind, hängt davon ab, was abgeklärt werden soll und welche sportliche Belastung im Vordergrund steht.
Der Ablauf
So läuft der Termin in der Regel ab
Zu Beginn wird geklärt, warum die Untersuchung gewünscht ist und welche Sportart oder Belastung im Vordergrund steht. Danach folgen das ärztliche Gespräch und die körperliche Untersuchung. Je nach Fragestellung werden ergänzende Untersuchungen durchgeführt. Anschließend werden die Ergebnisse medizinisch eingeordnet und mit Ihnen besprochen.
Auf dieser Grundlage kann besser eingeschätzt werden, wie belastbar Sie aktuell sind und worauf beim Training oder Wiedereinstieg geachtet werden sollte.
Kurz zusammengefasst:
Die Vorbereitung
Was Sie vor dem Termin beachten sollten
Für eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung ist es hilfreich, wenn wichtige Informationen zu Ihrer Gesundheit und zu Ihrer sportlichen Belastung vorliegen. So kann die Untersuchung besser auf Ihr Anliegen abgestimmt werden.
Hilfreich zum Termin sind in der Regel:
Wenn bereits medizinische Unterlagen vorliegen, sollten diese möglichst vollständig mitgebracht werden. Das hilft, die Untersuchung gezielt einzuordnen und unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
Dr. med Rasso Riffelmacher informiert
Was viele Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten
Viele Menschen fragen sich, ob eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung nur für Leistungssportler sinnvoll ist. Das ist nicht der Fall. Gerade auch im Freizeit- und Breitensport kann eine ärztliche Einschätzung sinnvoll sein, wenn Unsicherheit besteht, gesundheitliche Risiken vorliegen oder ein sicherer Einstieg in körperliche Belastung geplant ist.
Wichtig ist auch: Eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung ist keine pauschale Aussage darüber, dass jede Form von Belastung jederzeit ohne Risiko möglich ist. Entscheidend sind immer die individuelle gesundheitliche Situation, die konkrete Sportart und das jeweilige Belastungsniveau.
Sie möchten Ihre sportliche Belastbarkeit ärztlich einschätzen lassen?
Wir besprechen Ihr Anliegen, ordnen Ihre Belastbarkeit medizinisch ein und schauen gemeinsam, welche Untersuchung in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Sportmedizinische Untersuchung
Nein. Eine sportmedizinische Untersuchung kann auch im Freizeit- und Breitensport sinnvoll sein.
Nicht immer. Sportmedizinische Untersuchungen können Selbstzahlerleistungen sein. Manche Krankenkassen erstatten je nach Tarif oder Programm einen Teil der Kosten.
Zum Beispiel vor dem Einstieg in regelmäßiges Training, nach einer längeren Pause, bei Vorerkrankungen oder wenn eine Sporttauglichkeit ärztlich eingeschätzt werden soll.
In der Regel gehören dazu ein ärztliches Gespräch, eine körperliche Untersuchung und je nach Fragestellung weitere Untersuchungen wie Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Lungenfunktion oder Laborwerte.