Polyneuropathie Abklärung in Goslar im Harz
Kribbeln, Taubheitsgefühle oder brennende Schmerzen in Füßen und Händen sollten neurologisch ernst genommen werden, besonders wenn sie wiederkehren, zunehmen oder den Alltag spürbar beeinträchtigen. Eine Polyneuropathie bedeutet, dass mehrere periphere Nerven geschädigt sind. Dadurch kann es zu Missempfindungen, Schmerzen, Muskelschwäche oder Gangunsicherheit kommen.
Ihre Abklärung bei Kribbeln und Taubheitsgefühlen – Beschwerden einordnen, Ursachen erkennen, nächste Schritte klären
Der Anlass
Wann eine Polyneuropathie-Abklärung sinnvoll ist
Eine neurologische Abklärung ist sinnvoll, wenn Kribbeln, Taubheitsgefühle, brennende Schmerzen oder ein Wattegefühl in den Füßen oder Händen wiederkehren, zunehmen oder sich ausbreiten. Das gilt auch dann, wenn zusätzlich Muskelschwäche, Unsicherheit beim Gehen oder schmerzlose Wunden auffallen. Typisch ist, dass Beschwerden zunächst an den Füßen beginnen und später auch die Hände betreffen können.
Das kann zum Beispiel sinnvoll sein bei:
Nicht jedes Kribbeln bedeutet automatisch eine Polyneuropathie. Es gibt auch andere Ursachen für Missempfindungen und Taubheitsgefühle. Genau deshalb ist die neurologische Einordnung wichtig.
Die Abklärung
Was bei der Untersuchung gemacht wird
Bei der Abklärung geht es zunächst darum, die Beschwerden möglichst genau zu erfassen. Wichtig sind zum Beispiel: Seit wann bestehen die Symptome, wo haben sie begonnen, sind eher Füße oder Hände betroffen, nehmen die Beschwerden zu und gibt es bekannte Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahmen. Danach folgt die neurologische Untersuchung. Dabei werden unter anderem Empfindung, Muskelkraft, Gangbild und Reflexe geprüft. Ein ausführliches ärztliches Gespräch und der klinische Befund sind für die Einordnung besonders wichtig.
Je nach Situation kann die Abklärung zum Beispiel umfassen:
Wenn es für die Einordnung nötig ist, können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, zum Beispiel Nervenleitmessungen mit Elektroneurographie, eine Elektromyographie, Blutuntersuchungen oder weitere Diagnostik.
Der Ablauf
So läuft die Abklärung in der Regel ab
Zu Beginn wird genau besprochen, welche Beschwerden bestehen, wie sie sich entwickelt haben und wie stark der Alltag dadurch beeinflusst wird. Danach folgt die neurologische Untersuchung. Auf dieser Grundlage wird eingeschätzt, ob die Beschwerden zu einer Polyneuropathie passen und welche Ursachen mitgedacht werden müssen. Wenn nötig, werden weitere Untersuchungen geplant. Ziel ist nicht nur, die Nervenschädigung zu erkennen, sondern möglichst auch ihren Ursprung einzugrenzen.
Kurz zusammengefasst:
Wichtig ist: Die Behandlung richtet sich nicht nur nach den Beschwerden, sondern möglichst auch nach der Ursache. Deshalb ist die Diagnostik ein zentraler Teil der Abklärung.
Die Vorbereitung
Was Sie vor dem Termin beachten sollten
Für die Abklärung ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Beschwerden möglichst konkret beschreiben können. Wichtig sind vor allem: Seit wann bestehen Kribbeln oder Taubheitsgefühle, wo haben sie begonnen, wie haben sie sich entwickelt und kommen Schmerzen, Schwäche oder Gangunsicherheit dazu. Auch Vorerkrankungen wie Diabetes, Alkoholkonsum oder eine frühere Chemotherapie können für die Einordnung wichtig sein.
Hilfreich zum Termin sind in der Regel:
Wenn bereits Untersuchungen von Fachärzten oder aus dem Krankenhaus vorliegen, sollten diese möglichst vollständig mitgebracht werden. Das hilft, Doppelwege zu vermeiden und die Abklärung gezielter zu steuern.
Dr. med Rasso Riffelmacher informiert
Was viele Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten
Viele Menschen denken bei Kribbeln oder Taubheitsgefühlen zuerst an eine schlechte Durchblutung oder einen eingeklemmten Nerv. Das kann vorkommen, erklärt aber nicht jede Beschwerde. Bei einer Polyneuropathie sind mehrere periphere Nerven betroffen. Typisch sind Missempfindungen, Schmerzen oder Taubheitsgefühle, oft zuerst an den Füßen.
Wichtig ist auch: Nicht jede Polyneuropathie hat dieselbe Ursache. Häufige Auslöser sind Diabetes und Alkohol, es kommen aber auch Vitaminmangel, Medikamente, Infektionen, Autoimmunerkrankungen und andere Erkrankungen infrage. Gerade deshalb ist die neurologische Abklärung wichtig.
Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin im MVZ. Wir besprechen Ihr Anliegen, klären die nächsten Schritte und schauen gemeinsam, welche Untersuchung oder Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Polyneuropathie
Die Behandlung richtet sich möglichst nach der Ursache. Zusätzlich kann eine Schmerztherapie helfen, Beschwerden zu lindern.
Vor allem dann, wenn die Beschwerden wiederkehren, zunehmen, sich ausbreiten oder mit Schmerzen, Schwäche oder Unsicherheit beim Gehen verbunden sind.
Eine Polyneuropathie liegt vor, wenn mehrere periphere Nerven geschädigt sind. Dadurch kann es zu Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Schmerzen oder Muskelschwäche kommen.
Häufige Ursachen sind Diabetes und starker Alkoholkonsum. Es kommen aber auch andere Auslöser wie Vitaminmangel, Medikamente oder Autoimmunerkrankungen infrage.
Wichtig sind vor allem ein ausführliches Gespräch und die neurologische Untersuchung. Je nach Befund können weitere Untersuchungen wie Nervenleitmessungen, EMG oder Blutuntersuchungen sinnvoll sein.
Häufig beginnen die Beschwerden an den Füßen und breiten sich später weiter aus.