Lungenfunktionstest im MVZ
Ein Lungenfunktionstest kann helfen, Atembeschwerden besser einzuordnen oder den Verlauf einer bereits bekannten Atemwegserkrankung zu kontrollieren. Die Lungenfunktionsdiagnostik gehört zum Leistungsspektrum des MVZ. Ob die Untersuchung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist, wird im ärztlichen Gespräch geklärt.
Ihr Lungenfunktionstest – Klarheit von Anfang an.
Die Symptome
Wann ein Lungenfunktionstest sinnvoll sein kann
Ein Lungenfunktionstest kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn Beschwerden oder Fragestellungen rund um die Atmung ärztlich abgeklärt werden sollen. Dazu gehören unter anderem:
Die Untersuchung wird eingesetzt, um Hinweise auf verengte Atemwege oder auf eine eingeschränkte Lungenfunktion zu erhalten. Sie ist außerdem ein wichtiger Baustein, um den Verlauf bestimmter Lungenerkrankungen zu beurteilen.
Die Untersuchung
Was bei der Untersuchung gemacht wird
Als Basistest wird meist eine Spirometrie durchgeführt. Dabei atmen Sie über ein Mundstück in ein Messgerät. So wird erfasst, wie viel Luft Sie ein- und ausatmen und wie schnell die Luft ausgeatmet werden kann. Das hilft dabei, die Lungenfunktion besser einzuschätzen.
Die Untersuchung ist nicht invasiv und gilt grundsätzlich als gut verträglich. Für aussagekräftige Ergebnisse ist es wichtig, die Atemanweisungen während des Tests möglichst genau umzusetzen.
Der Ablauf
So läuft der Termin in der Regel ab
Zu Beginn wird Ihr Anliegen ärztlich eingeordnet. Anschließend erfolgt die Messung der Lungenfunktion. Dabei atmen Sie zunächst normal und führen dann nach Anleitung bestimmte Atemmanöver durch, zum Beispiel besonders tiefes Einatmen und kräftiges Ausatmen. Danach werden die Ergebnisse medizinisch bewertet und mit Ihren Beschwerden oder dem bisherigen Verlauf zusammen betrachtet.
Kurz zusammengefasst:
Die Spirometrie selbst dauert meist nur wenige Minuten. Wenn zusätzliche Tests notwendig sind, kann die gesamte Untersuchung länger dauern.
Die Vorbereitung
Was Sie vor dem Termin beachten sollten
Bestimmte Faktoren können die Ergebnisse eines Lungenfunktionstests beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel Rauchen, Koffein, anstrengende körperliche Aktivität oder eine größere Mahlzeit kurz vor der Untersuchung. Wenn Sie Medikamente für die Atmung einnehmen, sollte vorab mit der Praxis geklärt werden, ob und wann diese vor dem Test angewendet werden sollen.
Hilfreich zum Termin sind in der Regel:
So kann die Untersuchung besser eingeordnet werden.
Dr. med Rasso Riffelmacher informiert
Was viele Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten
Viele Menschen fragen sich vor dem Termin, ob die Untersuchung unangenehm ist. Die Spirometrie gilt grundsätzlich als patientenfreundlich. Das kräftige Ausatmen kann aber anstrengend sein. In manchen Fällen kann vorübergehend Hustenreiz oder Schwindel auftreten. Dann kann eine kurze Pause sinnvoll sein.
Ein auffälliger Befund bedeutet nicht automatisch schon eine endgültige Diagnose. Je nach Fragestellung kann es sinnvoll sein, die Ergebnisse weiter einzuordnen oder ergänzende Untersuchungen zu veranlassen.
Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin im MVZ. Wir besprechen Ihr Anliegen, klären die nächsten Schritte und schauen gemeinsam, welche Untersuchung oder Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Lungenfunktionstest
Die Spirometrie gilt als nichtinvasiv und grundsätzlich als patientenfreundliche Untersuchung.
Die Untersuchung kann sinnvoll sein, wenn Atembeschwerden abgeklärt oder bekannte Atemwegserkrankungen kontrolliert werden sollen.
Ein Lungenfunktionstest misst, wie gut die Lunge arbeitet. Dabei werden Atemvolumen und Atemstrom erfasst.
Der Test liefert wichtige Hinweise auf die Lungenfunktion. Die Qualität der Ergebnisse hängt aber auch davon ab, wie gut die Atemanweisungen während der Untersuchung umgesetzt werden.