Kopfschmerzen und Migräne Abklärung in Goslar im Harz
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Trotzdem sind nicht alle Kopfschmerzen gleich. Eine neurologische Abklärung kann helfen, wiederkehrende oder besonders belastende Kopfschmerzen besser einzuordnen, Migräne von anderen Kopfschmerzformen zu unterscheiden und Warnzeichen ernst zu nehmen.
Ihre Abklärung bei Kopfschmerzen – Beschwerden verstehen, Ursachen einordnen, nächste Schritte klären
Der Anlass
Wann eine Kopfschmerzen und Migräne Abklärung sinnvoll ist
Eine neurologische Abklärung ist sinnvoll, wenn Kopfschmerzen wiederkehren, stärker werden, den Alltag deutlich beeinträchtigen oder sich nicht gut einordnen lassen. Das gilt besonders dann, wenn der Verdacht auf Migräne besteht, wenn typische Spannungskopfschmerzen nicht mehr wie gewohnt verlaufen oder wenn Begleitbeschwerden wie Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen oder andere neurologische Auffälligkeiten dazukommen. Migräne äußert sich oft durch stärkere, häufig einseitige Kopfschmerzen und wird nicht selten von Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Lärmempfindlichkeit begleitet.
Das kann zum Beispiel sinnvoll sein bei:
Die Abklärung
Was bei der Untersuchung gemacht wird
Bei der Abklärung geht es zunächst darum, die Kopfschmerzen möglichst genau zu beschreiben. Wichtig sind zum Beispiel Ort, Dauer, Stärke, Verlauf, Begleitbeschwerden, Häufigkeit und mögliche Auslöser. Danach folgt die neurologische Einordnung. So lässt sich oft schon gut einschätzen, ob eher eine Migräne, ein Spannungskopfschmerz oder eine andere Kopfschmerzform infrage kommt. Eine neurologische Untersuchung dient allgemein dazu, Erkrankungen des Nervensystems zu erkennen oder einzugrenzen.
Je nach Situation kann die Abklärung zum Beispiel umfassen:
Der Ablauf
So läuft die Abklärung in der Regel ab
Zu Beginn wird genau besprochen, seit wann die Beschwerden bestehen, wie die Kopfschmerzen empfunden werden und wie stark der Alltag dadurch eingeschränkt ist. Danach folgt die neurologische Untersuchung. Auf dieser Grundlage wird eingeschätzt, ob die Beschwerden eher zu Migräne, Spannungskopfschmerzen oder einer anderen Kopfschmerzform passen und ob weitere Schritte notwendig sind. Bei häufigen oder wiederkehrenden Beschwerden kann auch ein Kopfschmerztagebuch sinnvoll sein, um Verlauf, Häufigkeit und mögliche Auslöser besser zu erfassen.
Kurz zusammengefasst:
Wenn Warnzeichen vorliegen, kann eine rasche weiterführende Abklärung nötig sein. Dazu gehören zum Beispiel neu aufgetretene sehr starke Kopfschmerzen, Kopfschmerzen mit Fieber und Nackensteifigkeit oder Kopfschmerzen zusammen mit Lähmungen, Sprechstörungen oder Bewusstseinsstörungen. Solche Beschwerden gehören nicht in eine normale Terminplanung, sondern müssen akut medizinisch beurteilt werden.
Die Vorbereitung
Was Sie vor dem Termin beachten sollten
Für die Abklärung ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Beschwerden möglichst konkret beschreiben können. Dazu gehören vor allem Häufigkeit, Dauer, Schmerzstärke, mögliche Auslöser, Begleitbeschwerden und die Frage, ob Medikamente helfen oder nur kurzfristig wirken. Ein Kopfschmerztagebuch kann hier sehr nützlich sein, besonders bei wiederkehrender Migräne oder häufigen Kopfschmerzen.
Hilfreich zum Termin sind in der Regel:
Wichtig ist auch, den Gebrauch von Schmerzmitteln ehrlich zu notieren. Wer sehr häufig Schmerz- oder Migränemittel einnimmt, kann dadurch selbst zusätzliche Kopfschmerzen entwickeln. Gesundheitsinformation beschreibt diesen Zusammenhang ausdrücklich als Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch.
Dr. med Rasso Riffelmacher informiert
Was viele Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten
Viele Menschen fragen sich, ob starke Kopfschmerzen automatisch Migräne bedeuten. Das ist nicht so. Migräne ist eine häufige, aber nicht die einzige Kopfschmerzform. Auch Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen und andere Ursachen müssen bei der Abklärung mitgedacht werden. Entscheidend ist das gesamte Beschwerdebild, nicht nur die Schmerzstärke.
Wichtig ist auch: Nicht jeder Kopfschmerz ist harmlos. Warnzeichen sind zum Beispiel neu aufgetretene sehr starke Kopfschmerzen oder Kopfschmerzen zusammen mit Fieber, Nackensteifigkeit, Lähmungen, Sprachstörungen oder Bewusstseinsstörungen. Solche Beschwerden müssen akut medizinisch abgeklärt werden.
Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin im MVZ. Wir besprechen Ihr Anliegen, klären die nächsten Schritte und schauen gemeinsam, welche Untersuchung oder Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Kopfschmerzen und Migräne
Ja. Werden Schmerzmittel oder spezielle Migränemittel zu häufig eingenommen, kann ein Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch entstehen.
Wenn Kopfschmerzen zusammen mit Fieber und Nackensteifigkeit, Lähmungen, Sprachstörungen oder Bewusstseinsstörungen auftreten, ist eine akute medizinische Abklärung notwendig.
Vor allem dann, wenn Kopfschmerzen wiederkehren, stärker werden, den Alltag deutlich beeinträchtigen oder sich nicht gut einordnen lassen.
Ein Kopfschmerztagebuch hilft, Verlauf, Häufigkeit, mögliche Auslöser und den Erfolg einer Behandlung besser zu beurteilen.
Migräne ist meist stärker, häufiger einseitig und oft mit Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit verbunden. Spannungskopfschmerzen sind eher dumpf, drückend und meist weniger stark.
Typisch sind meist stärkere, oft einseitige Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit oder Lärmempfindlichkeit. Bei manchen Menschen kommt zusätzlich eine Aura mit Sehstörungen oder anderen neurologischen Symptomen vor.