Bauchultraschall im MVZ
Ein Bauchultraschall, auch Sonografie der Bauchorgane genannt, kann helfen, Beschwerden im Bauchraum besser einzuordnen oder auffällige Befunde weiter abzuklären. Dabei werden innere Organe mit Ultraschall untersucht, ganz ohne Strahlenbelastung.
Ihr Bauchultraschall – Klarheit ohne Strahlenbelastung
Der Anlass
Wann ein Bauchultraschall sinnvoll sein kann
Ein Bauchultraschall kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden im Bauchraum ärztlich abgeklärt werden sollen oder wenn bereits bekannte Veränderungen kontrolliert werden müssen. Mit der Untersuchung lassen sich zum Beispiel Größe, Struktur und Lage verschiedener Bauchorgane beurteilen. Auch freie Flüssigkeit im Bauchraum kann erkennbar sein.
Das kann zum Beispiel sinnvoll sein bei:
Die Untersuchung
Was bei der Untersuchung gemacht wird
Beim Bauchultraschall wird ein Schallkopf von außen über die Bauchdecke geführt. Zuvor wird ein Gel auf die Haut aufgetragen, damit die Bilder besser dargestellt werden können. So lassen sich viele Organe und Strukturen des Bauchraums beurteilen, ohne dass ein Eingriff nötig ist. Die Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei und erfolgt ohne Strahlenbelastung.
Je nach Fragestellung können unter anderem diese Bereiche beurteilt werden:
Nicht jedes Organ und nicht jede Fragestellung lassen sich per Ultraschall gleich gut beurteilen. Luft im Darm oder Nahrung im Magen können die Bildqualität beeinflussen.
Der Ablauf
So läuft der Termin in der Regel ab
Zu Beginn wird Ihr Anliegen ärztlich eingeordnet. Danach legen Sie sich für die Untersuchung in der Regel auf die Untersuchungsliege. Anschließend wird Ultraschallgel aufgetragen und der Bauch mit dem Schallkopf systematisch untersucht. Währenddessen kann es sein, dass Sie gebeten werden, kurz die Luft anzuhalten oder die Position leicht zu verändern, damit einzelne Bereiche besser beurteilt werden können. Danach werden die Ergebnisse medizinisch eingeordnet und mit Ihren Beschwerden oder Vorbefunden zusammen betrachtet.
Kurz zusammengefasst:
Die Vorbereitung
Was Sie vor dem Termin beachten sollten
Für einen Bauchultraschall ist die Vorbereitung nicht immer gleich. Bei Untersuchungen des Bauchraums können Nahrung und Luft im Verdauungstrakt die Beurteilbarkeit erschweren. Deshalb kann es sinnvoll sein, vor dem Termin mehrere Stunden nichts zu essen. Wenn eine nüchterne Untersuchung wichtig ist, erhalten Sie dazu vorab einen entsprechenden Hinweis.
Hilfreich zum Termin sind in der Regel:
Dr. med Rasso Riffelmacher informiert
Was viele Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten
Viele Menschen fragen sich vor einem Bauchultraschall, ob die Untersuchung unangenehm ist. In der Regel ist sie gut verträglich, nicht invasiv und ohne Strahlenbelastung. Das Gel auf der Haut kann etwas kühl sein, und der Druck des Schallkopfs kann an empfindlichen Stellen kurz unangenehm wirken. Schmerzen im Sinne eines Eingriffs verursacht die Untersuchung normalerweise nicht.
Wichtig ist auch: Ein unauffälliger oder auffälliger Ultraschallbefund ist nicht immer schon die endgültige Antwort auf alle Beschwerden. Manchmal reicht die Untersuchung für eine erste Einordnung, manchmal sind weitere Schritte sinnvoll. Genau das wird im Anschluss ärztlich mit Ihnen besprochen.
Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin im MVZ. Wir besprechen Ihr Anliegen, klären die nächsten Schritte und schauen gemeinsam, welche Untersuchung oder Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Bauchultraschall
Das kann sinnvoll sein, weil Nahrung und Luft im Verdauungstrakt die Beurteilbarkeit erschweren können. Wenn das für Ihre Untersuchung wichtig ist, erhalten Sie vorab einen Hinweis.
Nicht immer. Der Ultraschall ist oft ein sehr guter erster Schritt, aber je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein.
Ein Bauchultraschall ist eine Ultraschalluntersuchung der Organe im Bauchraum. Dabei können zum Beispiel Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Harnblase und große Gefäße beurteilt werden.
Je nach Fragestellung unter anderem Leber, Gallenblase, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Harnblase und große Gefäße im Bauchraum.