Nervenkompressionssyndrome in Goslar im Harz
Wenn Nerven an engen Stellen unter Druck geraten, kann das zu Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Schmerzen oder Schwäche führen. Solche Beschwerden sollten neurologisch ernst genommen werden, besonders wenn sie wiederkehren, zunehmen oder die Handfunktion im Alltag beeinträchtigen. Ein häufiges Beispiel ist das Karpaltunnelsyndrom.
Ihre Abklärung bei Kribbeln, Taubheit und Handschmerzen – Beschwerden einordnen, Ursachen erkennen, nächste Schritte klären
Der Anlass
Wann eine Abklärung bei Nervenkompressionssyndromen sinnvoll ist
Eine neurologische Abklärung ist sinnvoll, wenn Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schmerzen oder Schwäche in Hand oder Arm wiederkehren, zunehmen oder sich im Alltag bemerkbar machen. Das gilt besonders dann, wenn Finger nachts einschlafen, das Greifen unsicherer wird oder feinere Tätigkeiten schwerer fallen. Beim Karpaltunnelsyndrom sind häufig Daumen, Zeige- und Mittelfinger betroffen; Beschwerden treten oft nachts oder morgens verstärkt auf.
Das kann zum Beispiel sinnvoll sein bei:
Die Abklärung
Was bei der Untersuchung gemacht wird
ei der Abklärung geht es zunächst darum, die Beschwerden möglichst genau zu erfassen. Wichtig sind zum Beispiel: Welche Finger oder Bereiche betroffen sind, ob die Beschwerden nachts zunehmen, ob Schmerz oder Taubheit im Vordergrund stehen und ob bereits Kraftverlust aufgefallen ist. Danach folgt die neurologische Untersuchung. Dabei werden unter anderem Empfindung, Muskelkraft und typische Reiz- oder Provokationszeichen geprüft. Eine neurologische Untersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft und dient dazu, Erkrankungen des Nervensystems besser einzugrenzen.
Je nach Situation kann die Abklärung zum Beispiel umfassen:
Wenn es für die Einordnung nötig ist, können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, zum Beispiel elektrophysiologische Messungen. Welche Diagnostik im Einzelfall notwendig ist, hängt vom Befund ab.
Der Ablauf
So läuft die Abklärung in der Regel ab
Zu Beginn wird genau besprochen, welche Beschwerden bestehen, wie sie sich entwickelt haben und wie stark der Alltag dadurch beeinflusst wird. Danach folgt die neurologische Untersuchung. Auf dieser Grundlage wird eingeschätzt, ob die Beschwerden eher zu einem Nervenkompressionssyndrom wie dem Karpaltunnelsyndrom passen oder ob andere Ursachen mitgedacht werden müssen. Wenn nötig, werden weitere Untersuchungen geplant.
Kurz zusammengefasst:
Die Vorbereitung
Was Sie vor dem Termin beachten sollten
Für die Abklärung ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Beschwerden möglichst konkret beschreiben können. Wichtig sind vor allem: Seit wann bestehen Kribbeln oder Taubheitsgefühle, welche Finger oder Bereiche betroffen sind, ob die Beschwerden nachts stärker sind und ob Ihnen Kraftverlust oder Unsicherheit im Alltag auffallen. Eine besondere Vorbereitung auf die neurologische Untersuchung ist in der Regel nicht nötig.
Hilfreich zum Termin sind in der Regel:
Dr. med Rasso Riffelmacher informiert
Was viele Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten
Viele Menschen denken bei Kribbeln oder eingeschlafenen Fingern zuerst an eine harmlose Überlastung. Das kann vorkommen, erklärt aber nicht jede Beschwerde. Gerade wenn Symptome wiederkehren, nachts auftreten oder sich verstärken, sollte neurologisch darauf geschaut werden. Beim Karpaltunnelsyndrom kann der Druck auf den Mittelnerv mit der Zeit zu anhaltenderen Beschwerden und Schwäche führen.
Wichtig ist auch: Nicht jedes Kribbeln in der Hand ist automatisch ein Karpaltunnelsyndrom. Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Genau deshalb ist die neurologische Abklärung wichtig.
Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin im MVZ. Wir besprechen Ihr Anliegen, klären die nächsten Schritte und schauen gemeinsam, welche Untersuchung oder Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Nervenkompressionssyndrome
Ja, Beschwerden können zunehmen. In fortgeschritteneren Fällen kann es auch zu Schwäche der Daumenmuskulatur kommen.
Ja. Nicht jede Missempfindung in der Hand ist automatisch ein Karpaltunnelsyndrom. Es gibt auch andere Ursachen, die abgegrenzt werden müssen.
Ja. Viele Betroffene berichten, dass die Hand besonders nachts oder am frühen Morgen einschläft, kribbelt oder schmerzt.
Vor allem dann, wenn die Beschwerden wiederkehren, nachts auftreten, zunehmen oder mit Schmerzen oder Kraftverlust verbunden sind.
Dabei wird der Mittelnerv im Bereich des Handgelenks eingeengt. Typisch sind eingeschlafene, kribbelnde oder schmerzende Finger und Hände.
Typisch betroffen sind vor allem Daumen, Zeige- und Mittelfinger.