Parkinson und Tremor Abklärung in Goslar im Harz
Zittern, verlangsamte Bewegungen oder zunehmende Unsicherheit im Alltag sollten neurologisch ernst genommen werden. Nicht jeder Tremor bedeutet Parkinson. Umgekehrt beginnt Parkinson nicht immer nur mit Zittern. Eine neurologische Abklärung kann helfen, Beschwerden besser einzuordnen, mögliche Ursachen zu unterscheiden und die nächsten sinnvollen Schritte festzulegen.
Ihre Abklärung bei Zittern und Bewegungsveränderungen – Beschwerden verstehen, Ursachen einordnen, Sicherheit gewinnen
Der Anlass
Wann eine Parkinson und Tremor Abklärung sinnvoll ist
Eine neurologische Abklärung ist sinnvoll, wenn Zittern neu auftritt, sich verstärkt oder zusammen mit anderen Auffälligkeiten wie Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifigkeit, Gangunsicherheit oder feinmotorischen Problemen auftritt. Das gilt auch dann, wenn alltägliche Bewegungen schwerer fallen, die Handschrift kleiner wird oder Angehörige deutliche Veränderungen bemerken. Typische motorische Kernsymptome eines Parkinson-Syndroms sind Bradykinese, also Bewegungsverlangsamung, zusammen mit Ruhetremor und oder Rigor. Nicht jeder Tremor ist jedoch Parkinson; es gibt auch andere Tremorformen und andere Ursachen.
Das kann zum Beispiel sinnvoll sein bei:
Die Abklärung
Was bei der Untersuchung gemacht wird
Bei der Abklärung geht es zunächst darum, die Beschwerden möglichst genau zu erfassen. Wichtig sind zum Beispiel: Seit wann bestehen die Veränderungen, in welchen Situationen tritt das Zittern auf, ist eine Körperseite stärker betroffen und kommen weitere Auffälligkeiten dazu. Danach folgt die neurologische Untersuchung. Dabei werden normale Bewegungen, Muskelspannung, Koordination, Gangbild und weitere Reaktionen geprüft. Eine neurologische Untersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft und dient dazu, Erkrankungen des Nervensystems besser einzugrenzen.
Je nach Situation kann die Abklärung zum Beispiel umfassen:
Der Ablauf
So läuft die Abklärung in der Regel ab
Zu Beginn wird genau besprochen, welche Veränderungen aufgefallen sind und wie stark der Alltag dadurch beeinflusst wird. Danach folgt die neurologische Untersuchung. Auf dieser Grundlage wird eingeschätzt, ob die Beschwerden eher zu einem Parkinson-Syndrom, zu einem anderen Tremor oder zu einer anderen neurologischen Ursache passen. Wenn nötig, werden weitere Schritte geplant. Da die Diagnose gerade im frühen Verlauf nicht immer sofort eindeutig ist, kann auch die weitere Beobachtung über die Zeit wichtig sein.
Kurz zusammengefasst:
Die Vorbereitung
Was Sie vor dem Termin beachten sollten
Für die Abklärung ist es hilfreich, wenn Sie Veränderungen möglichst konkret beschreiben können. Wichtig sind vor allem: Seit wann besteht das Zittern, in welcher Situation tritt es auf, ist es einseitig oder beidseitig, was fällt im Alltag schwerer und ob Medikamente oder Belastung einen Unterschied machen. Eine neurologische Untersuchung braucht in der Regel keine besondere Vorbereitung.
Hilfreich zum Termin sind in der Regel:
Dr. med Rasso Riffelmacher informiert
Was viele Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten
Viele Menschen setzen Zittern sofort mit Parkinson gleich. Das ist nicht richtig. Tremor kann unterschiedliche Ursachen haben und tritt nicht nur bei Parkinson auf. Umgekehrt beginnt Parkinson nicht bei allen Betroffenen mit Zittern. Deshalb ist die neurologische Einordnung wichtig.
Wichtig ist auch: Eine erste Abklärung bedeutet nicht immer, dass sofort eine endgültige Diagnose feststeht. Gerade im frühen Verlauf kann es Zeit brauchen, Beschwerden sicher einzuordnen. Frühzeitig neurologisch darauf zu schauen, ist trotzdem sinnvoll, weil sich daraus die passenden nächsten Schritte ergeben.
Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen?
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Häufige Fragen
Parkinson
Nein. Tremor kann verschiedene Ursachen haben. Nicht jedes Zittern bedeutet Parkinson.
Parkinson ist nach heutigem Stand nicht heilbar. Es gibt aber Behandlungen, die Beschwerden lindern und den Alltag verbessern können.
In der Regel nicht. Hilfreich sind aber Vorbefunde, eine Medikamentenliste und genaue Beobachtungen zum Verlauf der Beschwerden.
Vor allem dann, wenn Zittern neu auftritt, stärker wird oder zusammen mit verlangsamten Bewegungen, Steifigkeit oder Gangunsicherheit auftritt.
Parkinson ist eine neurologische Erkrankung mit mehreren typischen Bewegungsveränderungen. Tremor bedeutet zunächst nur Zittern und kann auch andere Ursachen haben.
Typisch sind vor allem verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifigkeit und häufig ein Ruhetremor. Auch Gang, Haltung und Feinmotorik können sich verändern.